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Gründe für den Immobilienmakler Stuttgart

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Ihr Immobilienmakler über Stuttgart

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1. Allgemeines

Der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart gelingt es, die schwäbische Lebensart mit einer einzigartigen Weltoffenheit zu verbinden. Innovation und Hochkultur liegen in dieser Stadt dicht beieinander. Stuttgart präsentiert sich als moderne Großstadt inmitten einer grünen Kessellage.

Doch wer an die schwäbische Stadt denkt, denkt auch an weltberühmte Automobilwerke, an einen Bildungsstandort und natürlich an Weinberge. Tatsächlich zählt die Stadt am Neckar zu den grünsten Großstädten Europas. Das sogenannte „Grüne U” Zieht sich von den Schlossgärten bis hin zum Killesberg – ein Grünzug von acht Kilometern Länge inmitten des Stadtgebiets.

Hand in Hand gehen in Stuttgart der Bildungshunger sowie der Forschungsdrang. Dass sich die Stadt als Wissenschaftsstandort genauso einen Namen machen konnte wie als Wirtschaftsstandort, liegt nicht zuletzt an 18 Universitäten und Hochschulen, den Fraunhofer- und Max-Planck-Forschungsinstituten sowie weiteren Forschungseinrichtungen.

2. Kulturelles und Stadtleben

Das ohnehin sehr vielfältige Angebot der Stuttgarter Kultureinrichtungen wird durch rund 80 Festivals und Highlights bereichert. Einige nennenswerte Beispiele sind:

 

●     Internationales Solo-Tanz-Theater Festival
●     Stuttgart Barock
●     Stuttgarter Kriminächte
●     Internationales Trickfilmfestival
●     Internationale Märchenhafte Festwoche
●     SWR Sommerfestival
●     Stuttgarter Fotosommer
●     Französische Wochen
●     Pop Freaks Festival
●     Künstlermesse Baden-Württemberg
●     Filmschau Baden-Württemberg

Das Orchester der Landeshauptstadt bilden die Stuttgarter Philharmoniker. Im Planetarium Stuttgart können große und kleine Entdecker Wissenschaft live erleben. Verschiedene Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen finden im Stuttgarter Stadtpalais statt.

Eine architektonische und geschichtliche Besonderheit ist das Kunstmuseum am Kleinen Schlossplatz. Der markante Museumsbau an sich beeindruckt bereits: Ein gläserner Kubus von 26 Metern Höhe umschließt einen inneren Würfel aus Stein. Tagsüber fällt besonders der kühl wirkende Glaswürfel auf. Bei Nacht jedoch wird die besondere Raffinesse des Baus deutlich, wenn der warm beleuchtete Steinkubus in den Fokus rückt.

Die Stadtbibliothek, die Musikschule, verschiedene Museen sowie Tanz und Theater ergänzen das kulturelle Angebot der Landeshauptstadt.

3. Familienleben 

Sowohl in städtischer als auch in freier Trägerschaft gibt es von der Grundschule – zum Teil als Halbtags-, zum Teil als Ganztagsgrundschule – über Hortplätze bis hin zu weiterführenden (Ganztags-)Schulen ein unglaublich vielfältiges Angebot. Im Jahr 2020 bewegt sich etwas in der Stuttgarter Schullandschaft: Grundschulen können sich entscheiden, ob sie ihr Angebot halbtags oder ganztags ausbauen möchten. Die Gemeinschaftsschule wird als neue Schulform eingeführt.

Eltern haben in der Landeshauptstadt die Möglichkeit, eine Familien- oder Bonuscard zu beantragen. Mit diesen Karten sind das Mittagessen sowie die Betreuung der Kinder außerhalb der Schulzeiten günstiger.

Für eine ausgeglichene vorschulische Kindheit sorgen mehr als 180 Tageseinrichtungen in städtischer Trägerschaft, die Kinder im Alter von acht Wochen bis 14 Jahren betreuen. Geht dann der „Ernst des Lebens” richtig los, bieten die öffentlichen Universitäten und Hochschulen ein weites Spektrum an Studienmöglichkeiten. Die Auswahl reicht von der musikalischen und künstlerischen bis hin zu technischen Ausbildungen:

 

●     Universität Stuttgart
●     Universität Hohenheim
●     Hochschule der Medien (HdM)
●     Hochschule für Technik (HFT)
●     Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
●     Staatliche Akademie der Bildenden Künste
●     Duale Hochschule Baden-Württemberg

 

Hinzu kommen zahlreiche private Hochschulen mit einem breit gefächerten Studienangebot. Viele Fernhochschulen unterhalten zudem Studienzentren in der Landeshauptstadt.

Mit den Fraunhofer-Institutszentren, dem DLR (Dt. Zentrum für Luft- und Raumfahrt), der Hochschule der Medien (HdM) und dem Universitäts-Campus zeichnet sich der Stadtteil Vaihingen durch besondere Forschungsdichte aus. Hohenheim wartet mit einer eigenen Universität auf, die in den Fächern der Betriebswirtschaftslehre sowie der Agrarwirtschaft überregional einen hervorragenden Ruf besitzt. Die Hochschule für Technik (HFT) sowie die Duale Hochschule (DHBW) mit dem Neubau an der Hegelstraße machen die Stadt zum Eldorado für die praxisnahen Fächer.

4. Einkaufen

Shopping in Stuttgart – das ist mal exklusiv, mal ausgefallen – oder auch einfach mal entspannt. Ein großer Einkaufsspaß sowie kurze Wege sind immer mit an Bord. Die wohl bekannteste Shoppingmeile in der Landeshauptstadt ist die Königstraße. Sie zieht sich vom Stuttgarter Hauptbahnhof bis hin zur Eberhardstraße. Vor allem bekannte Kaufhausketten reihen sich hier aneinander. Hier finden sich auch die Königsbau-Passagen, die mit einer Mischung aus Exklusiv- und Massenangebot punkten können.

Es lohnt sich, auch abseits des großen Einkaufs-Highways zu stöbern. So befinden sich in der Schulstraße, die die Königsstraße und den Marktplatz miteinander verbindet, zahlreiche Fast-Food-Läden und Stehkantinen für den schnellen Hunger. In der Calwer Straße hingegen, versteckt hinter den Fassaden hübscher Fachwerk- und schöner Giebelhäuser – gibt es exquisite Geschäfte. Sie bieten vor allem Mode, Schmuck sowie Kleinmöbel.

Auch zwischen Marktplatz, Stift- und Kirchstraße geht es exklusiv zu. Hipper und kreativer werden die Geschäfte im Schwabenzentrum an der Eberhardtstraße. Das Bohnenviertel bietet als „St. Pauli Stuttgarts“ abgesagte Bars. Im Viertel kann man Schmuckwerkstätten, Galerien und kleine, aber feine Modelabels, erkunden.

5. Freizeit

Stuttgart ist eine bewegende und bewegte Stadt – kein Wunder, dass sich ihre Bewohnerinnen und Bewohner ebenso gerne bewegen. Insbesondere das Laufen hat in der Landeshauptstadt einen großen Stellenwert. In Anbetracht von Strecken wie die um den Bärensee oder die in den Anlagen des Schlossgartens schlägt das Läuferherz höher.

Im Rahmen des „Sport im Park”-Programms erhalten die Stuttgarterinnen und Stuttgarter ein kostenfreies und unverbindliches Sport- und Bewegungsangebot. Zwischen Mai und September werden pro Woche rund 70 Sportangebote auf den schönsten Grünflächen der gesamten Stadt angeboten. In 2019 kamen sechs Sportvereine hinzu, sodass nun in allen 23 Stadtbezirken Bewegungsangebote wahrgenommen werden können. Einige Highlights dieser Aktion:

 

●     Kanufahren auf dem Neckar
●     Fahrsicherheitsworkshops
●     Trekking
●     Drachenspaß und Ballsport für Kinder
●     Crosstraining

 

Der NeckarPark Stuttgart hat als Sportstätte und Erlebniswelt über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit erlangt. Hier findet nicht nur der Spitzensport statt, sondern es haben sich auch die örtlichen Sportvereine angesiedelt. Für Freizeit, Sport und Erlebnisse sorgen im NeckarPark unter anderem diese Angebote:

 

●     Mercedes-Benz Arena
●     SCHARRena Stuttgart
●     Porsche-Arena
●     SpOrt Stuttgart
●     Cannstatter Wasen
●     Reitstadion
●     Molly-Schauffele-Halle
●     Campingplatz
●     Kanu-Gesellschaft Stuttgart e. V.

 

In unmittelbarer Nachbarschaft zum NeckarPark laden weitere Highlights zu einer ausgeglichenen Freizeit ein: Die Stuttgarter Mineralbäder sind genauso beliebt wie das „Staatliche Museum für Naturkunde“, der Stadtstrand, das Polizeimuseum oder das Klösterle.

Wer seine Freizeit zusammen mit anderen Menschen gestalten möchte, kann sich einem der zahlreichen Vereine in Stuttgart anschließen. Mit mehr als 68.000 Mitgliedern ist der VfB Stuttgart einer der größten Sportvereine Deutschlands. Doch das Vereinsleben in der Landeshauptstadt ist bunt und vielfältig: Es muss nicht unbedingt Sport sein. Soziale Projekte, Vereine für Umwelt- und Naturschutz oder politische Vereinigungen stehen ebenfalls bereit.

6. Wohnen in Stuttgart 

Stuttgart bietet nahezu alles: urbanes Leben inmitten der Metropole, jedoch auch Ausgeglichenheit und Natur auf den zahlreichen Grünflächen. Forschung, Bildung und die Gestaltung einer gelungenen Freizeit werden großgeschrieben. Als Wirtschafts- und Forschungsstandort gehört Stuttgart zu den treibenden Motoren der Region.

Dementsprechend ist auch der Wohnraum in Stuttgart gefragt – den teils üppigen Preisen zum Trotz. Diese Preise für Wohnraum haben einen Grund: Jahr für Jahr wandern mehr Menschen zu als ab. Dass es sich in einem Viertel besser wohnt als in einem anderen, lässt sich so gar nicht sagen. Vielmehr verteilen sich die besten Standorte fürs Wohnen über die ganze Stadt.

Häufig sind Höhen- und damit Aussichtslagen natürlich begehrter. Wenig erstaunlich, denn von diesen meist grünen Hügeln und ihrer berühmten „Halbhöhenlage“ erhält man einen einzigartigen Blick aufs „Neue Schloss“ oder die Weinberge. Kleinere Mehrfamilienhäuser sowie Doppelhäuser dominieren das Stadtbild, werden jedoch immer wieder von beeindruckenden Fachwerkbauten unterbrochen.

7. Geschichte der Besiedlung der Region 

Als eines der Kerngebiete des Bundeslandes Baden-Württemberg zeichnet sich der Großraum um die Landeshauptstadt Stuttgart durch eine dichte Besiedlung und hohe Wirtschaftskraft aus. Er reicht von den Ausläufern des Schwarzwaldes bis zum Rande der Schwäbischen Alb. Trotz der geballten Wirtschaftskraft hat er sich viele landschaftliche Schönheiten erhalten. Der reichen landschaftlichen Gliederung des mittleren Neckarlandes entspricht demnach eine besondere Vielfalt seines wirtschaftlichen Erscheinungsbildes.
Ihre leistungsstarke und branchenreiche Industrie prägt Mensch und Alltag in der Region.

Im engeren Stadtbild der Großstadt unterbricht kaum ein Fabrikschornstein die geschlossene Fläche der Wohn- und Geschäftsbauten. Stuttgart als „Großstadt zwischen Wald und Reben“ ist von einem Kranz industriereicher Vororte umgeben. Unter anderen sind die nordwestlich im Strohgäu gelegenen Städte Leonberg, Rutesheim, Renningen, Gerlingen, Ditzingen, Weissach, Hemmingen, Markgröningen und Schwieberdingen von erfolgreichen Weltkonzernen geprägt. Eine Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, beinhaltet Firmen wie Mahle, Kärcher, Celesio, Festo, Bosch, Daimler, Porsche, Trumpf, Mann und Hummel.

Stuttgart selbst zählt zu den größten Industriezentren des Bundesgebietes. Bemerkenswert sind das günstige und ausgewogene Verhältnis von Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben sowie die bedeutsame Rolle, die dem Handwerk, Handel, Banken-, Verlags- und Verkehrswesen zukommt.

In der württembergischen Metropole sind die Ministerien und die wichtigsten Verwaltungsbehörden des Landes angesiedelt. Stuttgart ist jedoch mehr als das politische Zentrum des Landes Baden-Württemberg.
Die Stadt punktet durch die mehrfach prämierte Oper, das Ballett von Weltrang, die hohe Museumsdichte sowie nachhaltig gebaute Immobilien. Dies war jedoch nicht immer so gegeben.

Gleich nach dem Zusammenbruch im Jahre 1945 schossen Immobilien mit temporärem Zweck als Interimsbauten auch in Stuttgart wie Pilze aus dem Boden. Pragmatismus schuf die wichtigen repräsentativen Straßenzüge der Stadt, die damals möglichst automobilfreundlich und mehrspurig konzipiert wurden. Die Heilbronner Straße und Theodor-Heuss-Straße sind solche Relikte. Stuttgart schuf sich danach regelmäßig neue bauliche Wahrzeichen: den Fernsehturm, das neue Rathaus gegenüber der Markthalle sowie die neu erstandene Liederhalle. Es folgten wichtige Sanierungen von Landtag, Staatstheater und Börse sowie der Nachfolger der Galerie der Stadt als Glaswürfel-Neubau gegenüber den beiden Schlössern. Dieser Kubus ist gleichzeitig am Schlossplatz und Kleinem Schlossplatz gelegen.

Wo früher die Skateboarder in der ehemaligen Tunnelröhre aktiv waren, bewachen heute Palmen im Sommer die Nachtschwärmer am Café Waranga. Geht man die Treppen zum Schlossplatz hinunter und geradeaus in Richtung Café Planie, liegt rechterhand das vor kurzem fertiggestellte Dorotheenquartier. Die Konrad-Adenauer-Straße (B14) kreuzt quer und man erkennt links den Neubau als Erweiterung der Württembergischen Landesbibliothek neben dem Stadtpalais (Wilhelmspalais).

Der Charlottenplatz bildet den Ankerpunkt der geplanten Umgestaltung der Konrad-Adenauer-Straße zur Kulturmeile. Ebenfalls an dieser Straße liegend, setzt die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst mit dem „Stirling-Korken-Turm“ als Wahrzeichen architektonische Ausrufezeichen in enger Nachbarschaft zur Staatsgalerie. Vis-à-vis liegen der Landtag sowie die Häuser des Staatstheaters Stuttgart an den Schlossgärten.
Aktuell dominiert die Umgestaltung des Hauptbahnhofes den Baustellenkalender. Doch auch das Klinikum Stuttgart baut umfangreich an seinem zentralen Standort. Das größte Krankenhaus des Bundeslandes gilt als bestes Klinikum des Landes unter den Nicht-Universitätskliniken.

Durch den Umzug des Olgäles in die Nähe des Katharinenhospitals entstand darüber hinaus in S-West das Projekt Olga-Areal sowie die Neuanlage des Bismarckplatzes.
Jedoch hat noch ein anderer Platz in den letzten Jahren positiv für Furore in der Stadt gesorgt: der Marienplatz.

Seine 2003 erfolgte Komplettsanierung und bauliche Aufwertung führte mit Verzögerung dazu, dass das ehemals verrufene Stuttgart-Süd mittlerweile zum hippen und beliebten Stadtteil wurde. Über den Hotelkomplex samt Nahversorgern und Büroetagen am Ausgang des Heslacher Tunnels lässt sich zwar streiten. Unbestritten sind jedoch der Charme der architektonischen Highlights Mörikestraße und Hohenzollernstraße, die Nähe zur Karlshöhe und zum Gerberviertel. Es mangelt hier nicht an den berühmten Stuttgarter Stäffele.
Das dörflich-charmante Heslach rundet die südlichen Bereiche der Kernstadt ab und verbindet sie mit dem zum Sanierungsgebiet erhobenen Kaltental.

In direkter Nähe zu Königstraße und Heilbronner Straße befindet sich mit dem kontrovers diskutierten Bahn-Projekt „Stuttgart 21“ und dem neuen Europaviertel aktuell eine der europaweit größten Baustellen. Mittlerweile sind bereits einige große Bauprojekte in Bahnhofsnähe abgeschlossen worden. So beispielsweise die neue würfelförmige Stadtbibliothek und neue Hotels wie das Jaz in der Nähe des Milaneo Einkaufszentrums.

Stuttgart verfügt über unzählige architektonische Schätze aus Gründerzeit, Jugendstil und mit der Weissenhof-Siedlung international bekannte Bauten aus der „Neues Bauen”-Epoche.
Einzelne historisch markante Bauten fügen sich regelmäßig mit großartiger Wirkung in die für Stuttgart typische Hangbebauung und Halbhöhenlage ein. Hier sind unter anderem die Villen am Bismarckturm in der Nähe des Tennisclubs „TC Doggenburg“ sowie die imposanten Häuser am Bopser in Sichtweite des Teehauses im Weissenburgpark zu nennen.

Geschichte der Region um Stuttgart
Der Großraum Stuttgart umfasst das Kernstück des Neckarlandes und Württembergs. Die reiche Geschichte seiner Besiedlung wurde von seiner landschaftlichen Vielgestaltigkeit geprägt. Von den fruchtbaren Gefilden des Zabergäus und Strohgäus mit dem Langen Feld, über das stark gegliederte, wald- und rebenreiche Keuperstufenland der Stuttgarter Gegend, bis zur hoch gelegenen Liasfläche der Filder. Zum Alb-Vorland und schließlich bis zum 800 m hohen Nordrand der Schwäbischen Alb. Im gewundenen Tal des Neckars sind vielfältige Siedlungsmöglichkeiten entstanden und genutzt worden. Mit seinen Nebenflüssen Fils, Rems und Murr zur Rechten, Körsch, Feuerbach und Enz mit Glems zur Linken prägt der Neckar das Relief. Spuren alten Lebens konnten nur dort erhalten bleiben, wo sich der Boden durch Ausschwemmung oder Quellabsätze erhöhte. An zwei Orten des Gebiets haben sich dank günstiger Zufälle in solchen Schichten Reste erhalten: in den Schottern der unteren Murr bei Steinheim und in den Travertin-Schichten der Cannstatter Thermen.

Tatsächlich fand sich in den Schottern von Steinheim 1933 ein menschlicher Schädel, dessen Alter auf 300.000 Jahre geschätzt wird. Das Original liegt heute im Stuttgarter Löwentor-Museum im Rosensteinpark. Als vor etwa 12.000 Jahren die Eiszeit zu Ende ging, die Tiere der Tundra und Steppe schließlich verschwunden waren, streiften Jäger-Verbünde durch das heutige Stuttgarter Gebiet. Vor etwa 5.000 Jahren erreichten dann landwirtschaftliche Innovationen den mitteleuropäischen und damit auch den Stuttgarter Raum. Aus Sammlern wurden sesshafte Viehzüchter und Ackerbauern. War der Jäger noch zu nomadischer Lebensführung gezwungen, so konnte sich der Bauer nicht mit dem leichten Zelt des Jägers begnügen. Sesshaft gewordene Bauern brauchten ein festes Haus und schufen die ersten Stuttgarter Immobilien.

Diese ließen sich zwar noch nicht aus Beton und Klinker errichten. Jedoch aus Holz und Lehm, mit ersten Werkzeugen wie dem Beil zum Fällen der Bäume. Diese Grundlagen brachten, so wird es vermutet, Zuwanderer bereits fertig und hochentwickelt aus ihrer Urheimat ins Neckarland mit.

Schon zu Beginn des Ackerbaus im Stuttgarter Gebiet, noch im dritten Jahrtausend v. Chr., wurden alle Lehm- und Lößflächen beiderseits des Neckars und seiner Zuflüsse überraschend dicht besiedelt.

Mehrere hundert solcher steinzeitlicher Dörfer sind im Ländle bekannt. Die Häuser waren erstaunlich groß, meist etwa 25 Meter lang. Man sieht dies an den Gruben der Wand- und Firstpfosten, die sich gelegentlich noch im Lehmboden erkennen lassen. Die Region Stuttgart, die Jahrtausende lang nur der Jagd gedient hatte, war also vor rund 5.000 Jahren endgültig Kulturlandschaft geworden. Über die Ackerfluren in Flussnähe erheben sich ringsum bewaldete Keuperberge. Im dritten vorchristlichen Jahrtausend hat sich der Grundzug des heutigen Landschaftsbildes mit seinem Gegensatz von dicht besiedelter Kulturlandschaft und siedlungsarmen Waldbergen endgültig herausgebildet.

Von den Bodenschätzen spielte insbesondere der Lehm als Baustoff (Wandmaterial, Putz, Estrich, Backöfen) eine bedeutende Rolle. Feuerstein konnte man in den Schottern des Neckars und im Gebiet des Weißjuras auf der Alb finden. Die Talweitung von Bad Cannstatt bildete hierbei stets ein bevorzugtes Siedlungsgebiet. Dies gilt auch für die folgenden Jahrtausende bis ins Mittelalter.

Der Stuttgarter Talkessel selbst hingegen hat bis heute nur wenige Siedlungsreste aus vorgeschichtlicher Zeit hervorgebracht. Das mittlere Neckarland muss vor zweitausendfünfhundert Jahren in mehrere Herrschaftsgebiete aufgeteilt gewesen sein, in denen es mächtige Grundbesitzer gab. Die antiken Geschichtsschreiber berichten von großen Keltenwanderungen etwa 400 v. Chr. Aus dieser Zeit stammen die Flussnamen Neckar, Rems, Murr und Enz.

In der Zeit 500 bis 400 v. Chr. muss die Gegend regionalpolitisch und kulturell eine Rolle gespielt haben. Hier bot sich von Natur aus der schon seit der Steinzeit bewohnte Hohenasperg als Fürstensitz an. Dieser einsame Bergkegel überragt und beherrscht weithin die fruchtbare Landschaft des Strohgäus von Stuttgart bis Bietigheim und Marbach. Das Fürstengeschlecht auf dem Asperg war jedoch nicht das einzige im Gebiet.

Nur elf Kilometer von Asperg entfernt stieß man bei Bau- und Gartenarbeiten auf dem Steinhaldenfeld bei Bad Cannstatt auf Fürstengräber. In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in Schöckingen westlich der Glems das Grab einer keltischen Prinzessin entdeckt.

Eine neue, viel nachhaltigere Blütezeit erlebte unser Raum ein halbes Jahrtausend später, nachdem er dem römischen Weltreich eingegliedert worden war. Gallien, das heutige Frankreich, hatte der römische Feldherr Caesar bereits in den Jahren 58 bis 52 v. Chr. erobert. Kaiser Augustus nahm um das Jahr Null das Alpengebiet ein. Nun stieß der heute südwestdeutsche Raum zwischen Rhein und Donau wie ein Keil in das Imperium vor. Dieser Keil wurde dann im ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. schrittweise besetzt. Um 85 drang eine Truppenmacht über die Kraichgau-Senke zwischen Schwarzwald und Odenwald bis zum Neckar vor und sicherte diese neu gewonnene Grenze des römischen Reiches unter anderem mit Truppeneinheiten im Kastell Bad Cannstatt. Von anderen Legionslagern wurden Straßen zum Römerkastell gebaut. Bad Cannstatt war demnach schon seit jeher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Der Grenzort blühte besonders auf, nachdem um das Jahr 155 die Reichsgrenze nochmals vorgeschoben worden war. Die Bad Cannstatter Mineralquellen wurden nun zu Heilbädern.

Ende des 13.Jahrhunderts wurde schließlich das benachbarte Gestüt „Stutengarten” zur Stadt erhoben. Es gedieh gut und blieb über Jahrhunderte hinweg Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums und späteren Königreichs Württemberg.

Der namensgebende Berg Württemberg („Wirttemberg”) liegt heute im Stadtteil Untertürkheim und wird auch Rotenberg genannt. Einst trug er die Stammburg der Herren von Württemberg. Mit seiner im 19. Jahrhundert errichteten Grabkapelle und den umliegenden Weinhängen ist er einer der meistbesuchten Punkte Stuttgarts.

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