Aktuelle Immobilienpreise und -werte werden in Immobilienpreisspiegeln erfasst und ausgewertet. Bei einem anstehenden Immobilienkauf ist es folglich ratsam, sich vorher den örtlichen Immobilienpreisspiegel anzuschauen. Er bietet Überblick darüber, welche Verkaufspreise in der jeweiligen Region am Markt kürzlich erzielt wurden.

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1. Kurzdarstellung des Immobilienpreisspiegels

Der Preis ist beim Immobilienkauf und -verkauf ein wichtiger Faktor unter vielen. Der aktuelle Wert einer Immobilie lässt sich dem jeweiligen Immobilienpreisspiegel entnehmen. Somit empfiehlt es sich, im Vorfeld den Preisspiegel zu begutachten. Aus dem Preisspiegel können Wohnungspreise und Hauspreise einer bestimmten Region entnommen werden. Abhängig vom jeweiligen Immobilienpreisspiegel werden die Daten dabei nach Regionen, Kommunen oder sogar einzelnen Stadtteilen geordnet.  Hierbei werden unterschiedliche Immobilienarten angegeben. Beispiele sind etwa ein freistehendes EFH, Doppelhaushälfte/Reihenhaus, Eigentumswohnung und Bauplatz etc.

 

Die Art der gewählten Immobilien bestimmt sich nach den zugrundeliegenden Faktoren. In diesem Zusammenhang erfolgt bspw. eine Unterteilung nach einfachem, mittlerem, gutem und sehr gutem Wohnwert. Ebenfalls erfolgt die Preisbestimmung nach Größe und Ausstattung der zu vergleichenden Immobilien. Demnach erweisen sich Immobilienpreisspiegel für die Bewertung von Immobilien als nützlich. Als Bewertungsgrundlage sind diese jedoch nicht geeignet, da es sich lediglich um regionale Durchschnittswerte handelt. Eine marktkonforme Immobilienbewertung erfordert vielmehr, dass objektspezifische Eigenschaften wie bspw. Lage, Zustand und Beschaffenheit der Immobilie berücksichtigt werden.

 

2. Die unterschiedlichen Immobilienpreisspiegel

Einer der bekanntesten Immobilienpreisspiegel wird vom „Immobilienverband Deutschland“ (IVD) publiziert. Dieser umfasst rund 370 deutsche Städte und enthält Preisinformationen. Baugrundstücke, Eigentumswohnungen, Reihenhäuser sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser werden angegeben. Ergänzt werden diese Informationen um weitere Daten zur Kaufkraft, Bautätigkeit und sozialer Schicht. Diese wirken wertbeeinflussend im Immobilienpreisspiegel des IVD. Zusätzlich zu den (bundesweiten) Jahresberichten veröffentlicht der IVD auch Berichte zu spezifischen Landesteilen.

 

Desweiteren ist der Immobilien-Preisspiegel der LBS und Sparkassen mit ca. 960 Städten zu nennen.

 

Als äußerst zuverlässig gilt der Immobilienmarktbericht der Gutachterausschüsse.
Er resultiert aus den Daten der notariell beurkundeten Verkäufe (Vorjahre) in der jeweiligen Gegend. Im Internet findet sich ebenfalls eine kostenfreie Gesamtausgabe der 1.350 Gutachterausschüsse in Deutschland.

 

3. Immobilienarten im Immobilienpreisspiegel

In einem Preisspiegel werden unterschiedliche Immobilienkategorien erfasst. Um eine einheitliche Vergleichbarkeit der Objekte sicherzustellen, werden diese in die folgenden Kategorien unterteilt:

  • Baugrundstücke für freistehende Einfamilienhäuser
  • Gewerbliche Grundstücke
  • Reihenhäuser
  • (Freistehende) Einfamilienhäuser
  • Neubau-Eigentumswohnungen
  • Gebrauchte Eigentumswohnungen
  • Vermietete Büroflächen
  • Vermiete Geschäftslokale

 

4. Zunehmende Nachfrage nach Reihenhäusern

Reihenhäuser erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Auf der anderen Seite wird erwartet, dass sich Neubauten dieser Immobilienart rückläufig entwickeln. Vor dem Hintergrund des Booms auf dem Immobilienmarkt ist somit auch bei den Reihenhäusern von Preissteigerungen auszugehen. Reihenhäuser sind insbesondere aufgrund des niedrigeren Preises attraktiv, im Gegensatz zu freistehenden Häusern. Sie sind vor allem für junge Familien mit einem begrenzten Budget von Interesse. Zudem sind die Unterhaltungskosten bautechnisch bedingt niedriger.

 

Insbesondere Besitzer von Reihenmittelhäusern profitieren davon, dass lediglich über zwei Außenwände Energie verloren geht. Auf der anderen Seite ist aufgrund der dichten Bebauung ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis wünschenswert. Dies kann sich unter Umständen negativ auf die Privatsphäre auswirken. Schließlich wird bei einem zukünftigen Hausverkauf ein niedrigerer Verkaufspreis als bei einem freistehenden Einfamilienhaus erzielt.

 

5. Zukünftig weiter steigende Immobilienpreise

Neben Reihenhäusern ist auch die Nachfrage nach Einfamilienhäusern und Wohnungen ebenfalls stark gestiegen. Bei der Entwicklung der Immobilienpreise in größeren Städten zeichnet sich ein relativ deutliches Bild ab. Während Einfamilienhäuser im Osten der Republik relativ preisgünstig erworben werden können, sind diese in Norddeutschland etwas teurer. Im Westen Deutschlands muss bereits mit doppelt so hohen Preisen gerechnet werden. Spitzenreiter ist jedoch Süddeutschland, mit teils nochmals doppelt so hohen Preisen (z.B. München). Ähnlich präsentiert sich die Situation bei den städtischen Baugrundstücken. Während die Nachfrage in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist, entwickelt sich das Angebot fortlaufend rückläufig.

 

Bei der Situation in den sieben wichtigsten deutschen Immobilienmärkten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) zeichnet sich ein Trend ab, demzufolge die Immobilienpreise weiter steigen werden. Von dieser Entwicklung sind die Kauf- und Mietpreise gleichermaßen betroffen. Die wesentliche Ursache der hohen Nachfrage am Wohnimmobilienmarkt ist auf das Bevölkerungswachstum in den deutschen Großstädten zurückzuführen. Darüber hinaus ist Deutschland aufgrund stabiler politischer Verhältnisse für Investoren ein attraktiver Markt.

 

Diese Informationen werden auch von Banken genutzt, um die Immobilienfinanzierung zu fundieren. Aus diesem Grund sollte beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie stets ein Immobilienpreisspiegel herangezogen werden. Auf diese Weise erlangt man einen Überblick der allgemeinen Preissituation deutscher Immobilien. Informieren Sie sich auch an zusätzlicher Stelle über die aktuellen Immobilienpreise und einzelnen Quadratmeterpreise.

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