Es ist wohl eine der am häufigsten gestellten Frage, wenn es um den Immobilienverkauf geht: Das Haus verkaufen mit Makler oder besser ohne? Wer auf eine allgemein gültige Antwort hofft, muss einsehen, dass es diese nicht geben kann.

Aber es gibt Aspekte, die für einen Makler sprechen. Diese sollen hier beleuchtet werden.

Was kostet ein Makler und was bringt er?

Immobilie verkaufenWenn es um den Job des Maklers geht, werden oft Vorurteile bedient oder die Aufgabenstellung eines Maklers als einfach beschrieben: Einmal am Tag zur Besichtigung fahren, nett lächeln und am Ende abkassieren.

 

Diese Einschätzung ist jedoch kurzsichtig. Denn der Makler mag etwas kosten (was damit zusammenhängt, dass er – wie alle anderen Menschen auch – von seiner Arbeit leben muss). Er führt aber auch zu Einsparungen, wie man an dieser kleinen Auflistung erkennen kann:

  • Der Makler legt bereits vor dem Verkauf eine Strategie fest, er ermittelt einen realistischen Verkaufspreis und legt diesen in Absprache mit dem Verkäufer fest.
  • Er bewertet also die Immobilie, erstellt die Verkaufsunterlagen, sucht die benötigten Dokumente für den Verkauf zusammen und erstellt ein ansprechendes Exposé.
  • Wurde das Haus verkauft, regelt der Makler auch die Angelegenheiten, die mit dem Notar zusammenhängen.

 

Am Ende dieses Prozesses ist es der Makler, der den Schlüssel übergibt. In der Zwischenzeit ist jede Menge Arbeit angefallen, die den Verkäufer viel Zeit und Nerven (und somit indirekt auch Geld) gekostet hat.

 

Und die Kosten? Das hängt vom Bundesland und individuellen Absprechen ab, aber in aller Regel beträgt das Maklerhonorar (also die Provision) fünf bis sieben Prozent des Verkaufspreises. Die Mehrwertsteuer ist darin bereit enthalten.

Zusammenfassung:

Der Makler kümmert sich nicht nur um wichtige Unterlagen, sondern auch um alles Logistische rund um den Hausverkauf.
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Woran Sie einen guten Makler erkennen

Bei Maklern ist es wie bei anderen Berufsgruppen auch. Es gibt Profis, denen Sie sich bedenkenlos anvertrauen können. Und es gibt “Schwarze Schafe”. Doch wie kann man die eine von der anderen Gruppe unterscheiden?

 

Einen ersten Eindruck sollten Sie sich über das persönliche Gespräch verschaffen. Der Verkauf Ihrer Immobilie ist auch eine Frage der Zusammenarbeit, die beim Makler über Käufer und Verkäufer hinausgeht.

 

Um die Seriosität eines Maklers zu erkennen, ist es ratsam, sich an folgenden Punkten zu orientieren:

Kenntnis des Marktes

Ein erfahrener Makler kennt den Markt mit all seinen Facetten, also inklusive der Preise, der Eigenarten des lokalen Marktes, und er verfügt über Wissen bei der Immobilienbewertung.

Referenzen

Jahrelange Erfahrung und eine aussagekräftige Liste von Referenzen gehören ebenfalls zu einem professionellen Makler.

Beratung ohne Zeitdruck

Die Arbeit des Maklers beginnt mit der ersten Beratung. Dafür sollte er sich ausreichend Zeit nehmen. Zudem sollte er über ein Netzwerk etwa von Architekten oder Anwälten verfügen.

Individualität

Vor der Beauftragung eines Maklers sollte dieser Ihre individuelle Situation genau unter die Lupe nehmen. Dabei geht es um Ihre wirtschaftliche Situation, aber auch Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse. Auch mögliche Risiken sollten ein Thema sein, auf das ein Makler Sie hinweist.

Realismus

Seriöse Makler geben Ihnen eine realistische Einschätzung ab, versprechen Ihnen also keine “Mondpreise”, sondern bewerten und werten Ihr Haus aufgrund realistischer Grundlagen.

Haftpflichtversicherung

Niemand ist vollkommen, auch Makler nicht. Deswegen gehört eine Haftpflichtversicherung dazu. Sie deckt eventuelle Vermögensschäden ab, die bei Irrtümern oder versehentlichen Fehlern passieren können.

Problembewusstsein

Wie schon bei der realistischen Einschätzung muss auch ein Bewusstsein für Probleme vorhanden sein. Ein Makler, der Ihnen sagt, dass der Hausverkauf kein Problem sei, schnell über die Bühne gehe und einen garantiert hohen Preis erzeugt, ist mit Vorsicht zu genießen. Wichtiger ist der Hinweis auf mögliche Schwierigkeiten, sollten sich diese abzeichnen.

Makler mit Plan

Ein guter Makler weiß genau, was er tut. Und er erzählt Ihnen genau, was er alles macht. Er qualifiziert die Verkaufsaktivitäten, bespricht mit Ihnen den zu erwartenden Aufwand und begleitet Sie bis zum erfolgreichen Verkauf Ihrer Immobilie.

Bestandskundenpflege

Haus weg, Makler futsch? Das ist kein gutes Zeugnis. Ein seriöser Makler ist auch nach Vertragsabschluss für Sie da und beantwortet Ihre Fragen. Dies geschieht kostenfrei und kann jederzeit von Ihnen in Anspruch genommen werden.

Möglicherweise hat Ihr Makler auch einen Newsletter oder Ähnliches und schickt Ihnen regelmäßig wichtige Nachrichten, Tipps und andere Informationen, die für Sie bedeutsam sein könnten.

Mitglied im Fachverband

Ein guter Makler sollte auch Mitglied eines Verbandes sein, zum Beispiel beim Immobilienverband Deutschland (IVD). Das ist auch deshalb sinnvoll, weil er schon bei der Aufnahme in den Fachverband unter Beweis stellen muss, dass er die nötigen Kompetenzen mitbringt.

Zusammenfassung:

Es ist ratsam, sich an einer Liste zu orientieren, die Auskunft über Erfahrungen und Kompetenzen des Maklers gibt.
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Was macht ein Makler denn eigentlich genau?

Anhand der Liste im vorherigen Kapitel können Sie sich schon ein recht gutes Bild über die Aufgabenstellung machen. Und Sie sehen, dass da einiges zusammenkommt.

 

Schauen wir jetzt einmal ganz konkret auf das, was der Makler macht (und was Sie sich dementsprechend locker sparen können):

  • Vorbesprechung zu Strategie: Ein Makler legt mit Ihnen gemeinsam eine Verkaufsstrategie fest, bespricht einen realistischen Verkaufspreis und stellt einen ungefähren Zeitplan mit Ihnen auf.
  • Wertermittlung: Ohne Wertermittlung kein realistischer Preis. Daher hilft Ihnen der Makler bei der Immobilienbewertung.
  • Einholung wichtiger Dokumente: Aufgabe des Maklers ist es außerdem, alle gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen einzuholen und bereitzustellen. Zu diesen Unterlagen gehört auch ein Energieausweis, der nahezu unverzichtbar ist, wenn ein privater Verkauf ansteht.
  • Erstellung eines Idealkunden: Ein Hausverkauf bringt immer auch den Kontakt mit vielen Menschen mit sich. Sie interessieren sich aber nur für potenzielle Käufer. Ein fiktiver Idealkunde kann helfen, die “Spreu vom Weizen zu trennen”.
  • Exposéerstellung: Ob online oder offline, ein professioneller Makler erstellt für Sie ein ansprechendes Exposé, das die Verkaufschancen deutlich erhöht. Dazu gehören neben einem guten, beschreibenden Text auch Fotos und Grafiken (etwa in Form des Grundrisses).
  • Besichtigungstermine: Sollten Sie schon einmal eine Immobilie verkauft haben, wissen Sie, was für ein Aufwand das ist. Der Makler nimmt Ihnen diese Termine ab.
    Beratung von Kaufinteressenten: Auch das gehört dazu. Ihr Makler sollte mögliche Käufer hinsichtlich rechtlicher Themen oder möglicher Kredite beraten können. Das schließt die Prüfung der Bonität eventueller Käufer mit ein.
  • Notartermin: Natürlich ist der Makler auch Bestandteil beim Verfassen von Kaufverträgen und beim Kontakt mit dem Notar. Am Ende ist er bei der Schlüsselübergabe dabei.

Zusammenfassung:

Ein Makler hat einen breit gefächerten Aufgabenbereich. Seine Hilfe in Anspruch zu nehmen, erspart Ihnen viel Aufwand und rechnet sich am Ende auch für Sie.
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